Jahres-Archive: 2018

Jedes Jahr treffen sich Jugendliche aus den untereinander verschwisterten Partnerstädten Lörrach, Sens, Senigallia und Chester zu den Jugendspielen, um die Beziehungen zwischen den Städten zu vertiefen. Dieses Jahr war Chester in England Ausrichter und erstmals konnte der Schachclub Brombach eine Delegation stellen. Acht Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren machten sich zusammen mit sieben Jugendlichen vom Badmintonclub Lörrach und ihren Betreuern am 12. Juli auf den Weg nach Chester. Zuerst ging es mit dem Flugzeug vom Euro-Airport Basel-Mulhouse nach Manchester, wo sie mit zwei Großraumtaxis ins 40 Meilen entfernte Chester abgeholt wurden. Alle Teilnehmer der Jugendspiele wurden im Wohnheim der Universität Chester in Einzelzimmern untergebracht. Nach einer Stärkung mit Pizza und einem kleinen Kennenlernspiel mit den Teilnehmern aus Sens endete der Anreisetag. Die beiden Begleitpersonen vom Schachclub Brombach Markus Haag und Andreas Kuglstatter trafen sich noch mit dem Präsidenten des Chester Chess Club und tauschten sich aus. Die beiden Vereine haben ähnliche Spieler- und Altersstrukturen und sind an einem weiteren Austausch interessiert. Im nächsten Jahr kommt eventuell eine Delegation zum 10. Wasserschloss-Open nach Inzlingen und im Gegenzug ist eine Teilnahme am Jubiläums-Open zum 100. Geburtstag des Chester Chess Club geplant – siehe auch http://chesterchess.co.uk/news/.

Am nächsten Tag erhielten die Delegationen von Lörrach und Sens eine Stadtführung zu den größten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Besonders imposant war die 1000 Jahre alte Kathedrale und die ganz auf Tourismus ausgerichtete Altstadt von Chester, welche viel Interessantes zu bieten hat. Am Abend kamen dann noch die Jugendlichen aus Senigallia an und die gemischten Gruppen für die Jugendspiele der nächsten Tage wurden zusammengestellt.

Am Samstagmorgen begrüßte der Oberbürgermeister von Chester alle aufs herzlichste, um nach den obligatorischen Gruppenfotos die Spiele zu eröffnen. Zunächst standen verschiedene Staffelläufe an, so mussten 100 m mit einem Kirschkernsäckchen auf dem Kopf zurückgelegt werden oder Flaschen mit einer Kartoffel im Nylonstrumpf, welcher über den Kopf gestülpt wurde, umgeworfen werden. Es wurde auch Fußball gespielt und auf dem Ergometer musste gerudert werden, um nur einige Spiele zu nennen. Den Abend verbrachten dann alle bei herrlichem Sommerwetter auf dem Kunstrasenplatz bei Gesellschaftsspielen, um sich besser kennen zu lernen.

Am Sonntag wurden die Spiele mit TAG-Rugby und Völkerball fortgesetzt und nachmittags gab es eine große Wasserschlacht, um sich bei hochsommerlichen Temperaturen etwas abzukühlen. Um 16:00 trafen sich dann alle, um gemeinsam das Finale der Fußball-WM anzuschauen. Nach dem Schlusspfiff war natürlich bei der Delegation aus Sens die Freude überschwänglich. Danach wurde die Preisverleihung durch den Oberbürgermeister von Chester vorgenommen. Am Ende erhielt Noah Brückner noch ein Geburtstagsständchen und eine Torte, da er an diesem Tag seinen 12. Geburtstag hatte. Zum Abschluss des Abends trafen sich dann alle noch im Studentenclub der Universität zu einer kleinen Abschiedsparty.

Es war für alle Teilnehmer ein unvergessliches Wochenende und vielleicht erwächst ja aus den geschlossenen Freundschaften etwas Großes.

Der Schachclub Brombach dankt der Stadt Lörrach und vor allem den Ausrichtern in Chester für dieses tolle Ereignis.

 

Treffen von Andreas Kuglstatter (links) und Markus Haag (rechts) mit dem Präsidenten des Chester Chess Club Phil Crocker

Gruppenfoto auf der Treppe des Rathauses von Chester

Typische Altstadthäuser in Chester

Gruppenfoto mit dem OB von Chester (Bildmitte)

Gruppenspiel mit Hulahupp-Reifen

Wer rudert am weitesten?

Gemeinsames Schachspiel

Christof Herbrechtsmeier gewinnt erneut BW Senioren-Einzelmeisterschaft (65+)

Ali Habibi sichert sich die BW Senioren-Einzelmeisterschaft (50+)

Zur Begrüßung der Teilnehmer an der 4. Offenen Baden-Württembergischen Senioren-Einzelmeisterschaft vom 15. bis 23. Juni 2018 im klimatisierten Kongresszentrum von Freudenstadt konnte Turnierleiter Bernd Fugmann vom BSV insgesamt 112 Spieler aus 6 Nationen sowie 12 deutschen Landesverbänden, den Tourismusdirektor, namhafte Titelträger und Funktionäre willkommen heißen. Erstmals wurden die Teilnehmer in zwei Altersklassen (65+ und 50+) gemäß den neu vereinbarten Turnierordnungen aufgeteilt. Zur Kategorie »65+« meldeten sich 92 Spieler (87 Männer und 5 Frauen) an, während es bei der Kategorie »50+« nach Bereinigung der Alterszugehörigkeit lediglich 20 Spieler waren. Die Teilnehmerzahl reichte aus, um zwei separate Turniere über 9 Runden nach Schweizer System und einer Bedenkzeit von 90 Minuten/40 Züge und 30 Minuten/Rest der Partie im Fischer-Modus mit 30 Sekunden Bonus ab dem ersten Zug, austragen zu können. Nach etwa vier Runden sortierte sich das illustre Feld allmählich auf den vorderen Rängen und die Favoriten etablierten sich an den komfortablen 10 DGT-Brettern mit der Live-Übertragung ins Internet. Dabei wechselten die Spieler mit den besten Elo-Zahlen immer wieder ihre führenden Plätze. Welche Rolle würden dabei die Teilnehmer aus Baden und der Titelverteidiger FM Christof Herbrechtsmeier vom SC Emmendingen spielen? Kann man sich gegen die starke Konkurrenz am Ende durchsetzen? Nun ja, es wurde wie zu erwarten sehr spannend, denn nach der 8. Runde lagen acht Spieler in der Kategorie »65+« mit einem halben Punkt Unterschied ganz eng beieinander. Wer würde im Endspurt schließlich die Nase vorn haben?

Tatsächlich, der Titelverteidiger FM Christof Herbrechtsmeier (2245) behielt seine hartnäckigsten Widersacher nervenstark unter Kontrolle und behauptete nach einem Remis in der letzten Runde gegen FM Jaap Vogel (2152, 5. Platz) aus den Niederlanden ganz knapp nach Feinwertung den 1. Platz mit 7,0 Punkten aus 9 und damit den Sieg sowie zum dritten Mal den Titelgewinn. Wichtige Schützenhilfe erfuhr er dabei von FM Dr. Bernd Baum (2281) vom SC Fulda, der in der letzten Runde mit den weißen Figuren IM Boris Khanukov (2271, Deutscher Meister 2016, 4. Platz) von Bahn-SC Wuppertal mit einem druckvollen Angriff im Zentrum schlagen konnte und nach einer Durststrecke noch den 3. Platz in der Schlusstabelle erreichte. Davon profitierte auch der Zweitplatzierte Gerhard Kiefer (2247) vom SC Emmendingen, der souverän den vereinslosen Johann Kioschies (2017) in der 9. Runde besiegen konnte und damit ebenfalls ungeschlagen blieb. Dahinter kamen mit 6½ Punkten/9 Werner Szenetra (2223) vom SV Berenbostel, Toni Sandmeier (2145) vom SC Eppingen 6½ Punkte/9 und Hermann Schrems (2123) mit 6,0 Punkten/9 vom SC Emmendingen.

Bei den relativ schwach vertretenen Württembergern kam Frank Schneider (2081) vom SC Kirchheim/Teck mit 6½ Punkten/9 auf den 8. Platz. Beste Dame wurde Dr. Gabriele Just von der SG Leipzig auf dem 30. Rang. Den Nestorenpreis (> 75 Jahre) mit 6,0 Punkten erhielt Werner Szenetra (2223) aus Niedersachsen vor Siegfried Limberg (2034) von den SF Taunus und Manfred Boeven (2042) von den SF Geilenkirchen. Der älteste Teilnehmer war wiederholt der rüstige Robert Bauer (1417) von Post Karlsruhe mit 95 Jahren.

In der Kategorie »50+« entwickelte sich ebenfalls bei anspruchsvoller Konkurrenz ein spannender Wettkampf. Nach einigen Runden übernahmen abwechselnd der Niederösterreicher Michael Ernst (2138) und Markus Meiser (2093) von der SG Bensheim in Hessen die Führung. Unser »bestes Pferd im Stall« IM Ali Habibi (2229) vom SC Brombach hatte durch einen unglücklichen Partieverlust mit Schwarz in der 4. Runde gegen Michael Ernst zunächst den Anschluss verloren, fing sich durch ein Remis wieder und gewann danach alle weiteren vier Partien, so dass er am Ende punktgleich mit 7,0 Punkten aus 9 Partien punktgleich mit den oben genannten Spielern auf den 3. Platz landete. Das bedeutete schließlich den 1. Platz und Titel für IM Ali Habibi als bester Baden-Württemberger. Gesamtsieger wurde nach Buchholz-Wertung schließlich Michael Ernst vor Markus Meiser.

Die anschließende Siegerehrung mit Übergabe der Pokale fand u.a. unter Beisein von Vizepräsidentin Irene Steimbach vom BSV und dem Ehrenpräsidenten vom SVW, Hanno Dürr statt. Im Namen der Präsidien der beiden Schachverbände und stellvertretend für die Teilnehmer sprachen sie auch den Dank für die gute Organisation der Meisterschaft an die Funktionäre aus.

Nähere Details zu den Ergebnissen und Berichten finden sich im Internet unter: www.liveschach-schau.de bzw. www.schachbund.de/bwsem.html

 

Siegerehrung »50+«: vlnr: Bernd Fugmann, Seniorenreferent BSV – Irene Steimbach, Vizepräsidentin BSV – Bernhard Krüger, Seniorenreferent SVW – IM Ali Habibi, Seniorenmeister 50+ von Baden-Württemberg – Markus Meiser, 2. Platz – Michael Ernst, Gesamtsieger 50+

 Am 22. Juni trafen sich 14 Stimmberechtigte zur Mitgliederversammlung. Die Saison 2017/18 war nicht nur sportlich gesehen ein voller Erfolg. Die 1. Mannschaft konnte sich in der starken Oberliga Baden halten, während die 2. Mannschaft als Zweiter in der Bereichsliga Süd 3 und die 3. Mannschaft als Sieger der Bezirksklasse Hochrhein den Aufstieg in die Landesliga bzw. Bereichsliga schafften. Die Mitgliederzahl hat sich im abgelaufenen Jahr um 13 Mitglieder auf 79 Aktive und 5 Passive erhöht. Auch im laufenden Jahr erfolgten wieder zahlreiche Neueintritte. Die Ausgaben waren im Jahr 2017 lediglich 7,60 EURO höher als die Ausgaben, so dass der Kassenbestand sich zum Vorjahr kaum veränderte. Nachdem die gesamte Vorstandschaft für ihre geleistete Arbeit einstimmig entlastet wurde, stellten sich alle zur Wiederwahl, welche genauso einstimmig erfolgte.

Für die neue Saison nimmt sich der Schachclub Brombach einiges vor:
12. – 16.07.18        Jugendtreffen in Chester (GB)
01.09.18                8. Chess-Tennis-Turnier zusammen mit dem Tennisclub Inzlingen
29. + 30.09.18       THE Hochrhein Newcomers 2018
23.11.18                Weihnachtsfeier im Kohlenkeller in Lörrach-Stetten
24.11.18                Bezirks-Jugend-Einzelmeisterschaft in Brombach
01.- 03.03.19         10. Wasserschloss-OPEN-Inzlingen
08.03.19                Fasnachtsturnier Brombach

Die Grundschule Kandern als Kooperationspartner des SC Brombach hatte sich auch in diesem Jahr die Teilnahme bei der Deutschen Schulschach-Meisterschaft vom 6. bis 9. Mai 2018 in Friedrichroda (Thüringen) gesichert.  Beim Finale waren 76 Mannschaften mit insgesamt 440 Kindern am Start. Für die Grundschule Kandern spielten Valentin Wehrle, Simon Schwientek, Tim Scholten, Jara Steinkemper, Simon Hör und Lilli Schwientek. Neun Runden mit jeweils 30 Minuten Bedenkzeit standen während der Turniertage auf dem Programm. Das Team aus Kandern erkämpfte sich 17,5 von 36 möglichen Brettpunkten und belegte in der Endabrechnung nach Brettpunkten einen ausgezeichneten 43. bis 48. Platz. Gemeinsam mit der Maria-Sibylla-Merian Grundschule aus Kiechlinsbergen war die Grundschule Kandern damit das erfolgreichste Team aus Baden. Gewinner war die Grundschule Wasserkampstraße aus Hannover (26 Punkte) vor der Schule am Auwald Leipzig (24,5 Punkte). In der Einzelauswertung für Brett 1 belegte Valentin Wehrle vom SC Brombach einen ausgezeichneten geteilten 3. Platz.

http://www.deutsche-schachjugend.de/2018/dsm-wk-g/

Grundschule Kandern von links nach rechts: Simon und Lilli Schwientek, Simon Hör, Valentin Wehrle, Tim Scholten, Jara Steinkemper

 

Die Mitglieder des SC Brombach Maximilian Wehrle, Malo Helmboldt und Marco Dunajski hatten sich in diesem Jahr zusammen mit ihren Mitschülern Olaf Dunajski, Adrian Senn und Vincent Hör mit der Mannschaft des Markgräfler Gymnasiums Müllheim (Kooperationspartner Schachfreunde Markgräflerland) für das Finale der 36 besten Teams aus Deutschland in der Kategorie Jahrgang 2005 und jünger (U13) qualifiziert.

Neun Mannschaftskämpfe mit jeweils 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler wurden vom 3. bis 6. Mai 2018 in Bad Homburg absolviert. Als Nummer 33 der Startrangliste waren die Erwartungen zunächst zurückhaltend. Durch eine deutliche Steigerung am zweiten und dritten Spieltag und zuletzt vier Siegen in Folge gegen Mannschaften aus Rostock, Bremen, Dresden und Wandlitz erreichte das Team einen überraschenden 11. Platz in der Gesamtwertung (11:7 Mannschaftspunkte und 21:15 Brettpunkte). Gewinner wurde das Werner-von-Siemens-Gymnasium Magdeburg (15 Punkte) vor Mannschaften aus Gelnhausen (14 Punkte), Berlin und München (jeweils 13 Punkte). In der Einzelauswertung für Brett 4 erreichte Marco Dunajski einen hervorragenden 3. Platz.

http://www.deutsche-schachjugend.de/2018/dsm-wk-4/

U13-Mannschaft Markgräfler Gymnasium Müllheim hinten von links nach rechts: Olaf Dunajski, Adrian Senn, Maximilian Wehrle, Malo Helmboldt – vorne von links nach rechts: Vincent Hör, Marco Dunajski

Nachdem die 1. Mannschaft des Schachclub Brombach bereits vor 3 Wochen den Klassenerhalt in der Oberliga Baden schaffte, wollten nun Brombach 2 in der Bereichsliga Süd 3 und Brombach 3 in der Bezirksklasse Hochrhein die Saison 2017/18 mit dem Aufstieg krönen.

Brombach 2 hatte Ebringen 2 zu Gast, das mit 5,0:3,0 besiegt werden konnte. Nico Brandl und Selami Spahiu siegten. Michael Pommerehne, Michael Pfau, Andreas Fingerlin, Stephan Zaugg, Matthias Balg und Paul Brückner vervollständigten mit ihren Remisen den Mannschaftserfolg. Als beste zweitplatzierte Mannschaft in den 4 Bereichsligen Süd konnte der Aufstieg in die Landesliga gesichert werden.

Brombach 3 empfing Dreiländereck 3, das größtenteils mit seinen Nachwuchsspielern antrat und der Erfahrung der Hausherren nicht gewachsen war. Mit einem 5,5:0,5 Sieg setzte sich Brombach 3 souverän an die Spitze der Bezirksklasse Hochrhein und darf nächste Saison in der Bereichsliga Süd antreten. Der am Brombacher Spitzenbrett spielende Jugendspieler Can-Elian Barth trennte sich von dem erfahrenen Henning Müller unentschieden, während Frank Schambach, Markus Haag, Thomas Jakobsche, Ingo Kellner und Noah Brückner siegten.

Brombach 4 hatte Laufenburg 1 zu Gast, das überraschend nur mit 3 Spielern antreten konnte, die jedoch alle ihre Partien gewannen. So endete diese Begegnung 3,0:3,0 Unentschieden. Es siegten kampflos Sylvia Giering, Mohana Sheikhorslami und Stefan Abels. Brombach 4 belegt in der Schlusstabelle den achten Platz vor Laufenburg 2.

Mit einem klaren 5,5:2,5 Sieg über die Schwarze Pumpe Freiburg hat Brombach 2 nunmehr 14 Mannschaftspunkte und ist auf jeden Fall der beste Zweitplatzierte in den 4 Bereichsligen Süd und hat damit den Aufstieg in die Landesliga in der Tasche. Es siegten Andreas Fingerlin, Nico Brandl, Selami Spahiu, Wolfgang Brait und Stephan Zaugg. Francisco Carretero Martinez vervollständigte den Erfolg mit seinem Remis.

In der Bezirksklasse reiste Brombach 3 zu Todtnau-Schönau, die nur 5 Spieler aufbieten konnten. Paul Erzinger, Frank Schambach und Markus Haag bauten mit ihren Siegen die Führung aus und Matthias Balg sowie Dieter Nußhardt vollendeten mit ihren Remis den 5:1 Erfolg. Brombach 4 konnte nur mit 3 Spielern zu Dreiländereck 3 reisen und verlor erwartungsgemäß mit 0:6. Brombach 4 belegt weiterhin den vorletzten Platz, während Brombach 3 nun mit 12 Mannschaftspunkten zusammen mit Schopfheim und Laufenburg an der Tabellenspitze der Bezirksklasse Hochrhein liegt. Mit einem Sieg in der Schlussrunde kann der Aufstieg perfekt gemacht werden, da man 2,5 bzw. 4,0 Brettpunkte mehr hat gegenüber den beiden Mitbewerbern.

Wer dieses Jahr neben dem schon sicheren Absteiger SK Ladenburg den bitteren Gang in die Verbandsliga antreten muss, entschied sich erst in der Schlussrunde zwischen 5 Mannschaften.

Brombach reiste zur 3. Mannschaft der OSG Baden-Baden, welche die Vizemeisterschaft schon sicher hatte. Die Brombacher mussten aufgrund des gleichzeitigen Spieltages in der Schweiz und eines Unfalls auf seine beiden Spitzenspieler verzichten, was die Mission Klassenerhalt deutlich erschwerte. Doch auch die Kurstädter hatten ihre Probleme, denn sie konnten nur mit 7 Spielern antreten, was den Brombachern einen kleinen Vorteil (kampfloser Sieg von Klaus Wielsch) verschaffte, den sie mit den Siegen von Xaver Dill und Francisco Carretero Martinez sowie dem Remis von Volker Stolle auf 3,5 Punkte ausbauten. Der etwas besser stehende Matthias Rüfenacht konnte so ins Remis einwilligen, um mit dem 4:4 den Klassenerhalt für die Brombacher zu sichern.

Dieser Klassenerhalt hat noch einen zusätzlichen Vorteil, denn damit wird es in der Bereichsliga Süd einen zusätzlichen Aufstiegsplatz geben. Mit einem Sieg am nächsten Sonntag bei der Schwarzen Pumpe Freiburg kann sich Brombach 2 diesen zusätzlichen Aufstiegsplatz sichern und nach 2 Jahren in die Landesliga Süd zurückkehren.

In der Vorschlussrunde der Oberliga Baden hatte Brombach die BG Buchen zu Gast, welche den Klassenerhalt schon in der Tasche hat und so hoffte man darauf, dass sie die weite Reise nicht mit ihrer Bestbesetzung antreten. An den ersten 6 Brettern war man den Buchener ebenbürtig aber an den beiden letzten Brettern waren die Hausherren besser besetzt.

Bereits nach rund 2 Stunden endeten die ersten Partien remis (Ioannis Georgiadis, Volker Stolle und Matthias Rüfenacht) und nach 3 Stunden konnte Gregor Haag am dritten Brett die Brombacher mit seinem Sieg in Führung bringen. Dann folgte noch ein Remis von Heinz Wirthensohn bevor Marc Schwierskott mit dem zweiten Brombacher Sieg und Dorian Jäggi mit einem Remis den Erfolg sicherten. Am Ende verlor Xaver Dill seine Partie leider noch etwas unglücklich.

Mit diesem 4,5:3,5 Erfolg verbessert sich Brombach auf den 6. Platz in der Oberliga Baden. Leider ist das Abstiegsgespenst noch nicht endgültig gebannt, da der auf Platz 9 stehende SK Ettlingen mit einem Sieg in der Schlussrunde noch die Brombacher überholen könnte. Bei einem Punktgewinn am 15. April gegen die 3. Mannschaft von der OSG Baden-Baden, wäre der Klassenerhalt aber aus eigenen Kräften gesichert.

von links: Valentin und Maximilian Wehrle, Malo Helmboldt und Adriel Jasinski

Mit viel Engagement und Kampfgeist gegen nicht wirklich einfach zu besiegende Gegner schafften die Brombacher Nachwuchsspieler mit drei Siegen (einer kampflos), einem Unentschieden und drei Niederlagen den 7. Platz (Platz 5 bis 8 waren punktgleich).

Das Schachteam der Grundschule Kandern (Kooperationspartner des SC Brombach) startete bei den Badischen Meisterschaften im Schulschach in Denzlingen hoch konzentriert und konnte gegen die Mannschaften aus Neureut, Kämpfelbach und Endingen jeweils mit 3:1 Punkten gewinnen. In der vierte Runde kam es zur einzigen Niederlage gegen die Mannschaft der Grundschule Kiechlinsbergen und im letzten Spiel reichte es zu einem 2:2 Unentschieden gegen die Südendschule Karlsruhe. Die Mannschaft mit Valentin Wehrle, Simon Schwientek, Tim Scholten, Jara Steinkemper, Simon Hör und Judy Khalel belegte nach einem anstrengenden Wettkampftag über mehr als fünf Stunden Platz 3 in der Gesamtwertung und sicherte sich damit neben den Mannschaften aus Kiechlinsbergen und Karlsruhe die erneute Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften. Beeindruckend, dass dies bereits zum vierten Mal in Folge der Fall ist. Bis zum deutschen Finale vom 6. bis 9. Mai 2018 in Friedrichroda (Thüringen) bleibt noch etwas Zeit um im wöchentlichen Training bei der Schulschach-AG oder in Trainingsturnieren die schachlichen Fähigkeiten weiter zu entwickeln und noch mehr Wettkampferfahrung zu gewinnen.

von links: Valentin Wehrle, Simon Hör, Simon Schwientek, Jara Steinkemper, Tim Scholten, Judy Khalel

 

Durchaus nicht zu erwarten war, dass auch die Trainingspartner vom Markgräfler Gymnasium in Müllheim in der Kategorie Jahrgang 2005 die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft vom 3. bis 6. Mai 2018 in Bad Homburg schafften. Für die Mannschaft war es sehr schwer im Vorfeld die Chancen abzuschätzen. Wichtig war ein gelungener Auftakt mit 3,5 zu 0,5 gegen das Freudenheim-Gymnasium Mannheim. Gegen die stark aufgestellte Mannschaft aus Neuenbürg gelang ein 2:2 Unentschieden. Gute Nerven und Siegeswillen bewies das Team um Maximilian Wehrle, Malo Helmboldt, Olaf und Marco Dunajski und Adrian Senn in den zwei folgenden Spielen und gewann gegen die Mannschaften aus Kenzingen und Lahr. Damit war bereits vor dem abschließenden Spiel und der Niederlage gegen den Top-Favoriten vom Bismarck-Gymnasium Karlsruhe der zweite Platz und damit die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft vom 3. bis 6. Mai 2018 in Bad Homburg gesichert.

von links: Malo Helmboldt, Adrian Senn, Olaf und Marco Dunajski, Maximilian Wehrle

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